Angriff und Abwehr in HTN-Pro
Angriffe sind in HTN-Pro kein Knopfdruck. Sie brauchen Forschung, Werkzeuge, Rechenleistung und ein lohnendes Ziel - und sie kosten Gebühren. Wer nur angreift und nicht wirtschaftet, kommt nicht weit.
Die Leiter bis zum ersten Angriff
Grundlage ist das Malware Kit. Seine Stufe entscheidet, welche Angriffsarten überhaupt zur Verfügung stehen. Höhere Stufen verlangen abwechselnd Forschung und installierte Exploits: Buffer-Overflow-Kit, Privilege-Escalation, Zero-Day-Sammlung und Rootkit-Loader. Die Exploits laufen dabei durch dieselbe Kette wie normale Software, also Download und Installation.
Damit schrauben sich Forschung, Exploits und Werkzeugstufe gegenseitig hoch. Man kann sich nicht mit Geld an die Spitze kaufen.
Die Angriffsarten
- Remote Scan - spioniert einen fremden Rechner aus. Die einzige Aktion, die auch gegen geschützte Ziele erlaubt ist.
- Remote Smash - zerstört gezielt Prozessor, Firewall oder SDK des Ziels.
- Remote Hijack - der Versuch, den fremden Rechner samt Guthaben zu übernehmen.
- Remote Drain - drosselt die Rechenleistung des Ziels für mehrere Stunden.
- Remote Backdoor - legt eine Hintertür, über die du den fremden Rechner zeitweise selbst als Angriffsquelle benutzen kannst.
- Trojaner - Defacement verändert das Profil des Opfers, Transfer stiehlt Credits, und ab einer höheren Stufe lassen sich Firewall, Virenschutz oder Angriffserkennung zeitweise abschalten.
Zusammengestellt werden Angriffe im Operation Center als kurzes Skript: eine Zeile für das Ziel, eine je Aktion. Wer will, klickt sich die Befehle aus der Referenz zusammen.
Die Abwehr
Gegen all das stehen drei Werkzeuge: Firewall hält eingehende Angriffe auf, Virenschutz erkennt und entfernt fremde Malware, und die Angriffserkennung meldet Versuche. Auch sie werden erforscht, gekauft, heruntergeladen und installiert, und auch sie belegen Rechenleistung und Speicher. Abwehr ist also kein Nebenbei, sondern eine Entscheidung gegen anderen Ausbau.
Ziele finden
Fremde Rechner sieht man nicht einfach. Im eigenen Subnetz reicht die Sicht nur ein paar Adressen weit, und wie weit genau, hängt vom Netzwerk-Scanner des Rechners ab, an dem du gerade sitzt. Fremde Subnetze muss man erst scannen, und ein Scan braucht Zeit, die an Leitung und Scannerstufe hängt.
Schutzregeln
Nicht jedes Ziel ist erlaubt. Schwach verteidigte Rechner sind gegen alles außer einem Scan geschützt. Spieler unterhalb einer Punktegrenze, die in den letzten Tagen online waren, sind tabu. Mitglieder des eigenen Clusters lassen sich nicht angreifen. Und nach jedem Angriff läuft eine Abklingzeit, bevor der nächste möglich ist.
Der ausgehende Rechner muss dir gehören - oder du hast dort eine Hintertür gelegt. Etwas anderes lässt das Spiel nicht zu.